PHOTOGRAPHIE - SPANDAU * Malen mit Licht ! 

NATUR*UMWELT*MENSCH  

 

 Seerosen an der Havel in Berlin-Spandau !


Peter Wohlleben - Das leise Flüstern der Bäume -

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Hundertausende Stimmen für den Antarktisschutz / Greenpeace-Aktivisten übergeben gemeinsam mit Sänger Stefan Gwildis Petition an das Landwirtschaftsministerium


Simone Miller<simone.miller@greenpeace.de>
12:35    09.10.2018

An  presse@photographie-spandau.com 

Berlin, 9. 10. 2018 – Für die Einrichtung des weltweit größten Meeresschutzgebietes im antarktischen Weddellmeer überreicht heute eine Greenpeace-Delegation im Berliner Landwirtschaftsministerium insgesamt 384.085 in Deutschland gesammelte Unterschriften. Die Vertreter von Greenpeace-Gruppen aus Lübeck und Hamburg sowie den Greenpeace-Kids werden von dem deutschen Soulsänger Stefan Gwildis begleitet. Gwildis engagiert sich als Antarktisbotschafter für den Erhalt der antarktischen Meere. Empfangen werden die Umweltschützer von Staatssekretär Michael Stübgen. Überreicht wird auch eine künstliche Eisscholle in der Form der Antarktis, in deren Sockel Teile der Unterschriftenliste integriert sind. Weltweit haben über zwei Millionen Menschen die Petition unterzeichnet. „Antarktische Wildtiere wie Wale, Pinguine, Robben brauchen konsequenten Schutz“, sagt die Lübecker Greenpeace-Aktivistin Ingrid Boitin. „Die Unterschriften sind ein deutliches Zeichen für den Wunsch der Menschen, dieses Schutzgebiet einzurichten.“

Vom 22. Oktober bis 2. November tagt die Antarktiskommission CCAMLR (Commission for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources) im australischen Hobart. Das Gremium entscheidet über den im Namen der EU von der Bundesregierung eingebrachten Vorschlag für das Weddellmeer-Schutzgebiet. Ein Meeresbereich von fast zwei Millionen Quadratkilometer Größe – fünfmal mehr als die Fläche Deutschlands – wäre damit vor der industriellen Ausbeutung geschützt. Allerdings sind erklärte Gegner des Schutzgebietes wie China, Norwegen und Russland noch nicht überzeugt worden. Dafür müssen sich deutsche Regierungsvertreter dringend auf höchster politischer Ebene einsetzen.

Für das größte Meeresschutzgebiet der Welt

Das südliche Eismeer ist bedroht: Der fortschreitende Klimawandel öffnet bislang mit Eis bedeckte Regionen für die industrielle Fischerei.  Mit dem Expeditionsschiff „Arctic Sunrise“ war Greenpeace im Frühjahr in der Antarktis, um wissenschaftliche Daten zu sammeln und die zerstörerischen Methoden der Industriefischerei aufzuzeigen. Ein Forschungsteam wies mittels U-Boot-Tauchgängen in hunderten Metern Tiefe empfindliche und damit schützenswerte Strukturen nach – darunter Schwämme, Korallen und Seefedern.

Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Thilo Maack, Greenpeace-Meeresexperte, Tel. 0171-8780841. Foto- und Videomaterial zur Schiffsexpedition in der Antarktis unter: http://bit.ly/2Ffdn8p oder Tel. 040/30618-376. Kampagnen-Webseite: www.greenpeace.de/antarktis

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 Foto©Hartmut Ihlefeldt

.ausgestrahlt-Newsletter 

20. September 2018
es schreibt Angela Wolff

Lesen, handeln und weiterschicken!


Lieber Hartmut Ihlefeldt,

in den kommenden Jahrzehnten reißt die Atomindustrie insgesamt 33 Atomanlagen in Deutschland ab – möglichst kostengünstig. An einigen Standorten läuft der Abriss bereits, an anderen steht er kurz bevor. Halten die Atomkonzerne weiter am geplanten Billig-Abriss fest, sind bereits jetzt zwei Dinge klar:

1. Die Strahlenbelastung für die Bevölkerung an den AKW-Standorten nimmt nach dem Abschalten der Reaktoren nicht ab. Im Gegenteil: Beim Abriss muss sogar mit einem Anstieg radioaktiver Emissionen gerechnet werden. Strahlendes Abrissmaterial wird zerlegt, zerkleinert und bearbeitet. Dabei entstehen radioaktive Stäube und Abwässer.

2. Mehrere Millionen Tonnen gering radioaktive Abrissabfälle werden aus der Atomaufsicht entlassen und in der Umwelt verteilt.

Bis zu 99 Prozent eines Atomkraftwerkes landet buchstäblich in der Mülltonne. Die Abfälle werden recycelt, verbrannt oder auf Deponien eingebaut. Darunter auch schwach strahlendes Material, das durch den Anlagenbetrieb kontaminiert oder aktiviert wurde. Der Deutsche Ärztetag und die Landesärztekammer in Baden-Württemberg warnen vor den Gesundheitsrisiken. Umweltinitiativen schlagen Alarm. Bürger*innen und Kommunalpolitiker*innen an Deponie-Standorten protestieren und Deponien verweigern vielerorts die Annahme von AKW-Abfällen. Alternativen zum Billig-Abriss liegen längst auf dem Tisch, doch Atomindustrie und Staat sind nicht bereit, umzulenken.

Mit dem AKW-Abriss rückt insbesondere an Deponie-Standorten ins öffentliche Interesse, was von der Bevölkerung lange Zeit weitgehend unbemerkt blieb: Bereits seit den 1990er Jahren landen radioaktive Abfälle undeklariert in der Abfallwirtschaft – und das völlig legal.

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat in einer aufwendigen Recherche Auskünfte darüber gesammelt, wo überall in Deutschland bereits radioaktive Abfälle gelandet sind. Auf Grundlage der BBU-Recherche und zusätzlicher Medieninformationen hat .ausgestrahlt eine Atomschutt-Karte erstellt. Darauf sind Deponie-Standorte und Müllverbrennungsanlagen markiert, von denen bekannt ist, dass dort bereits radioaktives Material aus Atomanlagen abgeladen wurde. Zur Atomschutt-Karte geht es hier.

Auf der .ausgestrahlt-Website findest Du außerdem viele Hintergrundinfos zu diesem Thema.

Die wichtigsten Fakten sind in dem kostenlosen Flyer „Freigemessen und Vergessen“ zusammengefasst. Die Broschüre„AKW-Abriss“ bietet Dir einen umfassenden Überblick.

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Presseerklärung vom 18. September 2018

Ostsee bei Stralsund   Foto©Hartmut Ihlefeldt

 Greenpeace geht der Überdüngung der Ostsee auf den Grund !

Meeresschutz-Tour: „Beluga II“ legt für Besucher in vier deutschen Küstenstädten an

 Flensburg/Ostsee, 18. 9. 2018 – Auf der Suche nach düngebelasteten Gebieten und sogenannten „toten Zonen“ nimmt Greenpeace in den kommenden zwei Monaten Wasserproben entlang der Ostseeküste. Mit einem Labor an Bord des Greenpeace-Schiffs „Beluga II“ untersucht die unabhängige Umweltorganisation Flussmündungen und Förden von Dänemark bis Polen auf ihren Sauerstoffgehalt, Nitrat, Phosphat und multiresistente Keime. In Flensburg, Greifswald, Lübeck und Warnemünde können Besucher das schwimmende Labor besichtigen und eigene Gewässerproben testen lassen. Vor allem durch Gülle aus der Massentierhaltung gelangen oft Problemstoffe über Flüsse und Bäche ins Meer und tragen zur Überdüngung der Ostsee bei. In Deutschland fällt laut Statistischem Bundesamt jeden Tag Gülle von fast 27 Millionen Schweinen und gut 12 Millionen Kühen an, das entspricht etwa 15.000 Tanklastern. „Die Massentierhaltung führt zu enormen Mengen Gülle-Abfall, die unsere Flüsse und Meere gefährden“, sagt Manfred Santen, Chemie-Experte von Greenpeace. „Die Zahl gehaltener Schweine und Kühe muss sinken.“ Zur Tour: www.greenpeace.de/beluga

 Gelangen die Nährstoffe ins Meer, wachsen dort Algen stärker als gewöhnlich. Wenn sie absterben, wird dem Wasser Sauerstoff entzogen. In den so entstehenden sauerstoffarmen Gebieten können sich sogenannte „tote Zonen“ entwickeln, in denen fast nichts mehr leben kann. Bislang existieren vor allem Daten zu toten Zonen im offenen Meer, Greenpeace ergänzt diese durch Messungen in küstennahen Bereichen.

 Die Wasserproben, die Interessierte zu den Besuchertagen mitbringen können, sollten aus Brunnen oder Gewässern wie etwa Zuflüssen zur Ostsee stammen. Mit einem Schnelltest werden die Proben auf ihren Gehalt an Nitrat und Phosphat geprüft. Greenpeace hat in den vergangenen Wochen mit einer Messtour bereits in 21 Städten Daten erhoben und Wasserproben von Seen, Bächen und aus privaten Brunnen untersucht. Die Proben von Greenpeace untersucht ein Labor zudem auf multiresistente Keime: Durch die hohen Mengen Antibiotika in der Massentierhaltung können Keime entstehen, die gegen medizinisch wichtige Antibiotika resistent sind. Die Keime können sich über die Gülledüngung verbreiten, das hatte Greenpeace bereits 2017 anhand von Proben aus Schweineställen, die multiresistente Keime enthielten, nachgewiesen.

 Einfache Rechnung: Weniger Tiere – weniger GülleDeutschlands Agrarindustrie produziert Fleisch im Überschuss und exportiert ins Ausland. Zurück bleibt jedoch die umweltbelastende Gülle. Deutschland drohen milliardenhohe Strafzahlungen an die EU, weil es sich nach Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht ausreichend um den Schutz des Grundwassers kümmert. Alle Transporte und Ausbringungen von Gülle müssten erfasst werden, so Greenpeace. Dafür müsste Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) das Düngerecht verschärfen. „Grundwasser, Flüsse und Meere brauchen Schutz vor der Massentierhaltung. Ministerin Klöckner ist dafür mitverantwortlich“, sagt Santen.

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Presseerklärung vom 16. August 2018 Greenpeace

Fraunhofer-Studie: Deutschland kann Klimaziel 2020 sicher erreichen

 


Alte Kohlekraftwerke drosseln und abschalten kann bei sicherer Stromversorgung Treibhausgase deutlich senken zeigt Greenpeace

Berlin, 16.08. 2018 – Deutschland kann sein Klimaziel für das Jahr 2020 erreichen und dabei die Versorgung mit Strom und Wärme sicherstellen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer-Instituts im Auftrag von Greenpeace, die heute in Berlin vorgestellt wird. Der Studie zufolge müssen dafür die ältesten Braunkohle-Blöcke abgeschaltet, Wind- und Solarkraft wie im Koalitionsvertrag vereinbart ausgebaut und Braunkohlekraftwerke, die älter als 20 Jahre sind, in ihrer Leistung leicht gedrosselt werden. So könnten die deutschen CO2-Emissionen bis 2020 wie von der Bundesregierung wiederholt versprochen um 40 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. „Wenn die Bundesregierung ihr Klimaziel ohne Not aufgibt, torpediert sie jeden internationalen Ehrgeiz, den Planeten zu kühlen“, sagt Anike Peters, Energieexpertin von Greenpeace. „Deutschland kann 2020 wie versprochen 40 Prozent weniger Treibhausgase ausstoßen und dabei die Versorgung sicherstellen. Nicht die technischen Möglichkeiten fehlen, sondern allein der politische Wille.“

Hitzesommer unterstreicht Notwendigkeit zu handeln

Klimamodelle zeigen, dass verzögerte Maßnahmen zum Schutz des Klimas weitreichende Folgen haben. Wissenschaftler des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung haben berechnet, dass jede Verzögerung des Scheitelpunktes der weltweiten CO2-Emissionen um fünf Jahre einen zusätzlichen Anstieg des Meeresspiegels von 20cm bedeuten kann, mit katastrophalen Folgen für Küsten und Inseln. „Der diesjährige Hitzesommer mit Dürre, Waldbränden und Starkregen zeigt, wie empfindlich die Natur auf die Erderhitzung reagiert“, so Peters. „Jedes Jahr, das reiche Länder wie Deutschland den nötigen Kohleausstieg verzögern, steigert die wirtschaftlichen Schäden des Klimawandels - auch in Deutschland. Die Bundesregierung sollte unseren Plan daher prüfen - und zügig umsetzen.“

Der deutsche CO2-Ausstoß stagniert seit 2009 auf hohem Niveau, auch weil besonders klimaschädliche Kohlekraftwerke mehr Strom produzieren, als in Deutschland  überhaupt gebraucht wird. „Technisch ist das Klimaziel 2020 problemlos erreichbar. Die versorgungssichere Lösung ist ein Dreiklang aus Abschaltung und Drosselung der ältesten Braunkohleblöcke sowie dem im Koalitionsvertrag beschlossenen Ausbau von Solar- und Windanlagen“, sagt Fraunhofer-Wissenschaftler Norman Gerhardt.

Die Studie nennt Namen und Standorte von 14 Braunkohle-Blöcken, die bis 2020 stillgelegt werden können. Mit 6,1 Gigawatt entspricht dies weniger als einem Sechstel der deutschen Kohlekraftwerks-Kapazität. Die regional ausgewogene Verteilung umfasst Standorte in Nordrhein-Westfalen wie Niederaußem und Weisweiler  sowie ostdeutsche Kraftwerke wie Boxberg und Jänschwalde. Den vollständigen Ausstieg aus der Braun- und Steinkohlenutzung fordert Greenpeace bis spätestens 2030.

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Presseerklärung vom 8. August 2018

Zugspitze: Greenpeace demonstriert für Kohleausstieg

Folge des Hitzesommers:  Kohleverbrennung muss auslaufen

Zugspitze/Hamburg, 8. 8. 2018 – Den Schneeferner, einen Gletscher auf der Zugspitze, besteigen heute Morgen 10 Greenpeace-Aktivisten und ziehen eine Bilanz des bisherigen Hitzesommers. Auf einem acht mal acht Meter großen Banner steht “Sommer 2018: Hitze, Dürre, Gletscherschmelze – Kohleausstieg jetzt starten!“. „Wir müssen so schnell wie möglich die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas beenden. Ansonsten werden verdorrte Äcker, brennende Wälder, austrocknende Flüsse und schmelzende Gletscher zur Normalität“, sagt Greenpeace-Sprecher Thilo Maack. „Die Bundesregierung muss jetzt handeln und den Klimaschutz entschieden anpacken.“

2018 reiht sich ein in die Hitzerekorde des 21. Jahrhunderts. So wurden zehn der fünfzehn wärmsten Jahre in Deutschland seit dem Jahr 2000 gemessen. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war es im Zeitraum April bis Juli nie heißer. Außerdem leidet Deutschland aktuell unter extremer Trockenheit. Noch nie ist  zwischen April und Juli so wenig Niederschlag gefallen. Die Folge sind Ernteausfälle, Waldbrände, Fischsterben und Gletscherschmelze. Die Durchschnittstemperatur in Deutschland liegt derzeit bereits bei 1,4 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Das führt auch zu einem beschleunigten Abschmelzen der Gletscher wie dem Schneeferner-Gletscher an der Zugspitze, der nur noch ein Sechstel seiner Ursprungsgröße hat. Schmelzende Gletscher bedeuten Artensterben und Erosions- und Erdrutschgefahr, zudem geht ihre wichtige Funktion als Wasserspeicher verloren.

Nur starker Klimaschutz kann die Krise noch abwenden

„Es passiert genau das, was die Klimamodelle vorhersagen. Wir sind mitten in der Klimakrise und sie wird sich weiter verschärfen“, sagt Thilo Maack. „Die rasante Geschwindigkeit des Klimawandels steht dabei im krassen Gegensatz zum Kriechtempo der Klimapolitik. In Deutschland müssen dringend erste, besonders schädliche Braunkohlekraftwerke abgeschaltet werden. Im Jahr 2030 muss das letzte Kohlekraftwerk vom Netz gehen.“ Klimaschutz lohnt sich dabei. Wissenschaftler der Stanford-Universität haben berechnet, dass jeder Euro, der heute für den Klimaschutz ausgegeben wird, künftig mehr als 30 Euro zur Beseitigung der Schäden einspart.

Durch das Abschalten von Braunkohlekraftwerken könnten bereits kurzfristig beträchtliche  CO2-Einsparungen erzielt werden, ohne die Energieversorgung in Deutschland zu beeinträchtigen. Trotz des stetigen Zuwachses an Strom aus Sonne und Wind sinken hier die CO2 Emissionen seit 2009 nicht. Einer der Hauptgründe: Kohlekraftwerke verfeuern über den Bedarf hinaus klimaschädliche Braunkohle.  Derzeit werden etwa 10 Prozent des deutschen Stromes als Überschuss ins Ausland verkauft. „Ein Abschalten der ältesten und klimaschädlichsten Braunkohlekraftwerke ist versorgungssicher möglich und zwingend notwendig“, sagt Maack.


Greenpeace Pressemeldung 31.07.2018

Hamburg, 31. Juli 2018 –Für heute prognostiziert der Deutsche Wetterdienst den heißesten Tag des Jahres. Es kommentiert Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser. Er ist Mitglied der von der Bundesregierung eingesetzten Kohlekommission, die den Ausstieg aus der Kohleverstromung entwerfen soll:

"Dem heutigen heißesten Tag des Jahres werden noch viel extremere Hitzewellen und Rekorddürren folgen, wenn wir nicht rasch unseren CO2-Ausstoß reduzieren. Acht der zehn heißesten Jahre wurden in diesem Jahrhundert gemessen. Wir sind mitten in der Klimakrise und sie wird sich verschärfen. Obwohl zur Zeit Solaranlagen Rekordmengen an Strom liefern, laufen bei uns veraltete Braunkohlekraftwerke rund um die Uhr und produzieren nicht nur große Mengen überschüssigen Strom, sondern auch Unmengen an klimaschädlichem CO2. Wegen der Hitze gehen bereits jetzt Steinkohlekraftwerke vom Netz, ohne dass irgendwo ein Licht deswegen ausgeht. Wir fordern die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel auf, vor allem alte, ineffiziente Kohlekraftwerke unverzüglich zu drosseln und verzichtbare Kohlemeiler vom Netz nehmen zu lassen."

Für Rückfragen erreichen Sie Martin Kaiser über Tina Loeffelbein, Koordinatorin politische Kommunikation +49 151 167 209 15

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Professor Harald Lesch :

Donald Trump - wissenschaftlich geprüft !?

 


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Autorin Eva Schlegl:  "101 Fahrten, die im Kopf bewegen"

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Die Ursache allen Übels: Das Geldsystem, unbedingt anschauen !


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Green Me Award

So sehen Sieger aus ...

Umweltschutz im Spiegelzelt: Bei der Green Me Awards Gala werden Nachhaltigkeit und der Auftakt des 

Green Me Jubiläumsjahres 2017 gefeiert


10. GREEN ME GLOBAL FESTIVAL FOR SUSTAINABILITY 

Climate|Joy|Air 

PROGRAMM Freitag bis Sonntag 27.-29.01.2017 

CinemaxX Potsdamer Platz Berlin

 

  • Green Me-Gewinnerfilme auf der großen Awards Gala ausgezeichnet
  • Wissenschaftler, Filmemacher, Jury und Prominenz feiern zusammen mit dem Green Me Festivalteam in der Bar jeder Vernunft
  • Das Green Me Jubiläumsfestival zieht weiter seine internationalen Kreise
  • Die Gewinner des Green Me Festival for Sustainability Berlin 2017

 

  • Kategorie Kids: ICE AGE 4
  • Kategorie Filmworkshop: Breathing Pillsv
  • Kategorie Youtube: Luftverschmutzung – Die Atmosphäre im Jahr 2050
  • Kategorie Youth: The Secret of the Forest
  • Kategorie Kurzfilm: Operation Erdklima
  • Kategorie Spielfilm: The Dream of Water
  • Kategorie Climate: Before the Flood
  • Kategorie Joy: Passion for Planet
  • Kategorie Air: Carbon Crooks
  • Grand Jury: Carbon Nation


Die Jury

Moderatorin Melissa Khalaj, Dr. Erika von Schneidemesser Projektleitung Klimawandel und Luftqualität IASS, Nicolai Niemann Festivalpräsident, Weltstar Ralf Möller, Schauspielerin Annika Ernst, Nkiru Niemann (Director International Affairs & Production Green Me Festival)

   

Berlin, 30. Januar 2017 Die Bar jeder Vernunft ist ein besonderer Ort, um für ein größeres Bewusstsein für Klima- und Umweltschutz einzutreten: Das Spiegelzelt in Berlin-Wilmersdorf vereint seit jeher Künstler verschiedener Genres, deren Ziel es ist, gesellschaftlich relevante Themen publik zu machen. Genau wie das Green Me Festival for Sustainability! Bereits zum zehnten Mal hat das Green-Me-Festival-Team gemeinsam mit Sponsoren und Partnern anlässlich der Berlinale das wohl grünste Festival des Jahres ausgerichtet. Mit Filmscreenings, Panels und Diskussionen, einem Filmworkshop für Filmhochschulstudenten mit Volker Langhoff sowie dem Marketplace auf dem Festivalgelände sind ein weiteres Mal die Themen Klimawandel und Umweltschutz in den Mittelpunkt der Berliner Öffentlichkeit gerückt worden.

In der Bar jeder Vernunft wurde mit Stars wie der Sängerin und Frontfrau von Frida Gold, Alina Süggeler, der Moderatorin und Schauspielerin Caroline Beil, den Models Marie Nasemann und Sara Nuru und Schauspielgrößen wie Clelia Sarto und Aleksandar Jovanovic gefeiert – und zwar nicht nur der Abschluss des 10. Green Me Festivals in Berlin, sondern auch die Gewinner der diesjährigen Green Me Awards in der Bundeshauptstadt!

 Der Regierende Bürgermeister Michael Müller übernimmt die 

Berliner Schirmherrschaft !

 Der Regierende Bürgermeister Michael Müller ist der Schirmherr für den Festivalstart 2017 in der Bundeshauptstadt. Beim Grand Opening am Freitag, den 27. Januar wird er anwesend sein und das Green Me-Jubiläumsfestival 2017 offiziell eröffnen.

GREEN ME  Panorama

 Foto©Hartmut Ihlefeldt

Green Me Awards Gala


VIP- Name        VIP - Position

Lenn Kudrjawizki        Schauspieler

Caroline Beil         Schauspielerin und Moderatorin

Annika Gassner       Top – Model

Sarah Schermuly     Theaterregisseurin und – Schauspielerin

Alina Süggeler      Sängerin/Frontfrau Frida Gold

Cielia Sarto     Schauspielerin

Aleksander Jovanovich     Schauspieler

Inga Lieckfeldt       Designerin Label BERLINA PFLANZE

Claudia Dost     Green Lifestyle Reporterin

Sara Nuru       Top - Model

Sophia Hoffmann     Vegane Küchen

Samuel Schneider      Schauspieler

Eva Nürnberg      Schauspielerin

Ute Zahn  Inhaberin     Agentur Artist Network

Nicola Tanascovic      REWE Group

Philipp Berens     Objektleiter ARTE Magazin

Karim Günes       Schauspieler

Jessica Becker      PR-Managerin   Tanz – und Bewegungstherapeutin

Joachim Dettmann       Fundraising & Stiftungsberatung

Cecilia Fuentes Ibarburu    Gründerin South Ambassy

Marie Nasemann      Model und Bloggerin

Anabelle Mandeng     Moderatorin und Schauspielerin 

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                                                           Foto©Hartmut Ihlefeldt

Kameramann Volker Langhoff lobte vor allem das Engagement der jungen FilmstudentInnen für das Thema Nachhaltigkeit: "Ich bin als Filmemacher sehr viel auf der Welt unterwegs. In vielen, vielen Ländern ist die Uhr leider nicht mehr 5 vor 12, sondern schon 5 nach 12. Deshalb müssen wir etwas tun – und wer kann das besser als die nächste Generation! Deshalb danke ich euch für euer Engagement und die kreative Zusammenarbeit im Green Me Filmworkshop, die mir sehr, sehr viel Spaß gemacht hat!"

Axel Gundolf wiederum nahm als National Geographic Channel Director den Green Me Award für die Hausproduktion "Before the Flood" entgegen, die dem Green Me Festival kostenlos zum Screening zur Verfügung gestellt wurde. "Sicherlich hätten alle Filme diesen Preis verdient. Denn dies ist eine Zeit, in der die Vermittlung von umweltpolitischen Themen wichtiger ist denn je. Auch National Geographic engagiert sich leidenschaftlich dafür. Allein 27 Cent von jedem verdienten Euro gehen direkt in Projekte der National Geographic Society zum Schutz und Erhalt unseres Planeten. Wir sind dankbar für den Green Me Award und freuen uns, dass es das Festival gibt."

Das Green Me Jubiläumsjahr 2017 Nach der Awards Gala in Berlin, sagt das Green Me Global Festival for Sustainability der Hauptstadt für 2017 Adieu und zieht weiter – nächste Station: Dallas. Das ganze Jahr über verbreitet das Festivalteam dann seine globale Botschaft – für ein größeres Bewusstsein für mehr Klima- und Umweltschutz. Nach Deutschland kommt Green Me dann wieder im September, und zwar nach Köln. Frei nach dem Motto: Globally networking, locally rooted!


STAR-Model Annika Gassner & Green Lifestyle Reporterin Claudia Dost


 Fotos©Hartmut Ihlefeldt (Photographie-Spandau)

Nkiru Niemann (Director International Affairs & Production Green Me Festival), Nessi (Sängerin), Nicolai Niemann Festivalpräsident, Annika Ernst (Schauspielerin), Inga Lieckfeldt (Designerin Label BERLINA PFLANZE)



Nkiru Niemann (Director International Affairs & Production Green Me Festival)


Festival-Programm Green Me Berlin

Grand Opening

27.01.2017 – Grand Opening, CinemaxX am Potsdamer Platz, ab 19:00 Uhr (öffentlicher Ticketverkauf)

Eröffnungsrede Schirmherr Michael Müller, Photocall, Präsentation Eröffnungsfilm "Before the Flood", einer Dokumentation von und mit Leonardo DiCaprio, im Anschluss Networking bei Fingerfood & Drinks

28.01.2017 – Festival-Tag 1, CinemaxX am Potsdamer Platz, ab 18:00 Uhr
Filmscreenings, Conference, Marketplace von 10:00 Uhr - ca. 01:00 Uhr

29.01.2017 – Festival-Tag 2, CinemaxX am Potsdamer Platz, ab 18:00 Uhr
Filmscreenings, Conference, Marketplace von 10:00 Uhr - ca. 00:30 Uhr

29.01.2017 – Award-Gala, Bar jede Vernunft, 18-22 Uhr (offizieller Part), im Anschluss Aftershow Party (öffentlicher Ticketverkauf)
Green Carpet, Photocall, Prominenz, Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft, Verleihung der dotierten Green Me Filmawards in neun Kategorien

Aus den 130 Film-Einreichungen – davon 30 Kurzfilme und 100 Lang- und Spielfilme – werden bei der glamourösen Award-Gala die "grünsten" Filme in acht Kategorien von Climate bis Kids ausgezeichnet. Dafür kommen am 29.01.2017 die Festivalbesucher, Jury-Mitglieder und weitere geladene Gäste in der Bar jeder Vernunft in Berlin-Wilmersdorf zusammen. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller ist der Schirmherr für den Festivalstart 2017 in der Bundeshauptstadt. Beim Grand Opening am Freitag, den 27. Januar wird er anwesend sein und das Green Me-Jubiläumsfestival 2017 offiziell eröffnen.

Jury-Mitglieder:

Als diesjährige Jury-Mitglieder engagieren sich folgende Persönlichkeiten für nachhaltige Themen: Mariella Ahrens, Maximiliane Bauer, Caroline Beil, Designerin BERLINA PFLANZE by Inga Lieckfeldt, Annika Ernst, Karim Günes, Ralph Herforth, Aleksandar Jovanovic, Ralf Möller, Navid Navid, die Musikerin NESSI, Thure Riefenstein, Cleila Sarto, Falk Willy Wild und viele mehr. Die Moderation der Awards-Gala, bei der die grünsten Filme gekürt werden, übernimmt Melissa Khalaj.

Karten für das Grand Opening, die Award-Gala sowie Tages- und Wochenend-Festivalpässe gibt es ab 15 Euro unter shop.greenme.de, www.CinemaxX.de oder www.reservix.com.


Ralph Herforth (Schauspieler), Julia Cramer (Schauspielerin), Nkiru Niemann (Director International Affairs & Production Green Me Festival) 

                                                                                         Nicolai Niemann (Festivalpräsident Green Me  Festival),   

http://www.greenme.de/green-me-global-festival-berlin-programm.html


 

Weltstar Ralf Möller und Schauspielerin Annika Ernst    Foto © Hartmut Ihlefeldt

Zum Vergrößern bitte auf die Fotos klicken !

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Presseerklärung vom 18. Januar 2017

LEAG-Tagebaue: Brandenburg setzt Steuerzahler Milliardenrisiko aus !

Greenpeace belegt mit internen Papieren Versäumnisse der Landesregierung

 

Hamburg, 18. 1. 2017 – Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD)  bürdet den Steuerzahlern ein Milliardenrisiko auf. Dies zeigen interne Regierungsunterlagen, die Greenpeace einsehen konnte. Demnach ignoriert der Minister schriftliche Aussagen des Landesbergamts, wonach beim Verkauf der Lausitzer Tagebaue vom neuen Eigner Sicherheitsleistungen für die Renaturierung eingefordert werden müssten. Eben dies aber hat die Landesregierung beim Verkauf von Vattenfalls Braunkohlesparte an den tschechischen Investor EPH nicht getan. Die Braunkohlegruben in der Lausitz wieder nutzbar zu machen, wird Milliarden kosten. Im Falle einer Insolvenz der EPH-Tochter LEAG, würden die Steuerzahler auf diesen Kosten sitzen bleiben. „Der Wirtschaftsminister verschließt beide Augen vor einem Milliardenrisiko“, sagt Karsten Smid, Greenpeace-Energieexperte. „Minister Gerber muss den hochdubiosen Betreiber EPH in die Pflicht nehmen und dafür sorgen, dass er sich nicht auf Kosten der Steuerzahler aus seiner Verantwortung stiehlt.“

 

Treffen mit Vertretern tschechischer Käufer schon vor offiziellem Verkaufsprozess

 Genau 100 Tage nach dem Verkauf von Vattenfalls Braunkohlesparte an den tschechischen Investor EPH legt Greenpeace eine neue Version des Schwarzbuchs EPH vor. Darin wertet die unabhängige Umweltschutzorganisation interne Dokumente, Wirtschaftsberichte und Gesprächsprotokolle des Brandenburger Wirtschaftsministeriums aus. Letztere zeigen frühe und enge Verbindungen zwischen EPH und dem Wirtschaftsministerium. Bereits im März 2014 - eineinhalb Jahre bevor Vattenfall den Verkaufsprozess offiziell eröffnete - gab es ein bislang unbekanntes Treffen zwischen dem eng mit der EPH-Tochter Mibrag zusammenarbeitenden Beratungsunternehmen Goetzpartners und dem Brandenburger Wirtschaftsministerium. Andere Interessenten hatten nach Abschluss des Verkaufs an EPH Zweifel geäußert, ob der Prozess tatsächlich offen war. Auch Greenpeace hatte sich mit der Idee einer staatlichen Braunkohlestiftung in den Prozess eingebracht. Die neue Version des Schwarzbuchs online:  http://gpurl.de/IBJwo

 

Kohlebranche unter wirtschaftlichem Druck

Die Braunkohlebranche steht unter enormen Druck. Die Börsenstrompreise liegen wegen hoher Überkapazitäten bei fossilen Kraftwerken seit längerem so niedrig, dass viele Kohlemeiler Verluste schreiben. Für das Geschäftsjahr 2015 und das erste Halbjahr 2016 hat die Lausitzer Braunkohlesparte rote Zahlen ausgewiesen. Gleichzeitig hat die Bundesregierung Ende vergangenen Jahres Klimaziele für die Energiebranche bis 2030 beschlossen, die sich nur mit einem mittelfristigen Kohleausstieg erreichen lassen. Entsprechend verlieren Rückstellungen in Form von Sachanlagen kontinuierlich an Wert. „Mit Braunkohle lässt sich kein Geld mehr verdienen, die Kosten für den Rückbau der Gruben aber bleiben gleich. Auf dieses offensichtliche Problem muss Brandenburgs Landesregierung jetzt reagieren“, so Smid.

Quelle: Greenpeace   


"Wir müssen uns unabhängig machen von fossilen Brennstoffen und die Wirtschaft auf eine klimaverträgliche Basis stellen. Dafür brauchen wir 100 Prozent Erneuerbare Energie – in Deutschland und weltweit." 

Harald Uphoff, Kommissarischer Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie              

 

 

Von dieser Art ist das Himmelreich: Die alltäglichen Begebenheiten sind die Wunder unseres Lebens, 

die nur echter Glaube als Wunder erkennt. 

BRENNAN MANNING